Die Art und Weise, wie Prospekte verteilt werden, verändert sich. 4,4 Millionen Niederländer blättern durch Online-Prospekte, um zu entscheiden, wo sie in dieser Woche einkaufen gehen. Ein wichtiger Moment in der Customer Journey. Der Online-Prospekt trägt zur Online-Konversion und zur Generierung von Ladenbesuchern bei. Die Messung von Online-Konversionen ist relativ einfach, aber wissen Sie bereits, wie viele Menschen aufgrund des Online-Prospekts einen Laden besuchen?
Bevor Sie beginnen
Stellen Sie sicher, dass die Online-Broschüre messbar ist und dass Profile der Leser der Online-Broschüre erstellt werden. Dies bildet die Grundlage dafür, die Leser der Broschüre auch mit anderen Datenquellen abzugleichen, die sich auf Ladenbesucher beziehen.
1. Kaufabsicht
Die Erfassung der Kaufabsicht der Prospektleser ist der einfachste Weg, um Informationen zu sammeln. Indem man die Frage direkt im Flyer stellt, lässt sich der Anteil der Leser mit Kaufabsicht ermitteln. Dieser Prozentsatz kann von Woche zu Woche oder im Rahmen von A/B-Tests verglichen werden, um festzustellen, welche Anpassungen oder welche konkreten Angebote die Kaufabsicht steigern. Mit dieser Methode lassen sich zudem die Abholstellen mit einem Flyer auf dem eigenen Kanal vergleichen.
Zusammenfassung:
- Schnell einsatzbereit
- Vergleiche im Rahmen von A/B-Tests oder auf Erfassungsseiten möglich
- Messen Sie nicht die tatsächlichen Ladenbesuche
2. Google-Ladenbesuche
Die Kampagnen für Ladenbesuche von Google werden immer häufiger genutzt. Der entscheidende Konversionswert dabei ist, dass Google analysiert, ob jemand nach der Schaltung der Kampagne den Laden besucht hat. Viele Online-Flyer generieren Traffic über Google und in manchen Fällen auch über AdWords. Indem man eine Google-Kampagne für Ladenbesuche direkt auf dem digitalen Flyer verlinkt, erhält man einen schnellen Einblick in die Anzahl der tatsächlichen Ladenbesucher.
Zusammenfassung:
- Die tatsächliche Besucherzahl im Geschäft ermitteln
- Vergleiche im Rahmen von A/B-Tests möglich
- Für diese Kampagne ist ein Budget erforderlich
3. Kundenkarte
Gibt es eine Kundenkarte, die von den Kunden genutzt und erfasst wird? Wenn ja, kann dies eine sehr genaue Methode sein, um Erkenntnisse über die Auswirkungen des digitalen Flyers auf den Ladenbesuch zu gewinnen.
Durch die Profilerstellung in einer digitalen Broschüre lassen sich Verbindungen zu anderen Datenquellen herstellen. Das Verhalten der Leser der digitalen Broschüre kann dann mit der Nutzung einer Kundenkarte abgeglichen werden. So lässt sich ableiten, wie viel Prozent der Karteninhaber die digitale Broschüre vor dem Kauf gelesen haben. Neben den Einkaufsbesuchen ist hier auch die Größe des Warenkorbs von Interesse.
Das Interesse der Broschürenleser kann zudem die Kundenkartenprofile bereichern. Personalisierte Angebote können auf diese Weise auch durch das Verhalten in der digitalen Broschüre gesteuert werden.
Zusammenfassung:
- Die tatsächliche Besucherzahl im Geschäft ermitteln
- Das Verhalten von Prospekten kann das Verhalten von Kundenkarten bereichern
- Erfordert eine Datenverknüpfung
4. Daten aus dem Ladengeschäft
Wie alle Vertriebskanäle lassen sich auch Ladengeschäfte zunehmend besser messen. Von WLAN-Signalen über Bluetooth-Leuchten bis hin zu Kameras und Sensoren: Die Daten, die in einem Ladengeschäft generiert werden können, werden immer umfassender. Ohne die Privatsphäre der Kunden zu beeinträchtigen, lassen sich diese Daten dennoch nutzen, um Einblicke in Online- und Offline-Besuche zu gewinnen.
Eine relativ einfache Methode besteht darin, die Konversion eines Termins in einem Geschäft oder einer Filiale zu messen. In der Regel handelt es sich dabei um eine Online-Konversion, die zu einem Ladenbesuch führt. Dennoch liefert diese Methode einen guten Einblick in den Beitrag, den der Online-Flyer zur Konversion von Ladenbesuchern leistet.
Eine fortgeschrittenere Methode besteht darin, Daten aus der App (Geofencing) und WLAN-Daten miteinander zu verknüpfen, um Nutzer, die sich in einem Geschäft aufhalten, den Lesern eines digitalen Flyers zuzuordnen. Dies ermöglicht eine sehr genaue Erfassung der Konversionsrate von Ladenbesuchern.
Zusammenfassung:
- Die tatsächliche Besucherzahl im Geschäft ermitteln
- Die Bevölkerung besteht nicht aus „Stammkunden“
- Erfordert Datenverbindungen
